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Anmerkung
Leider ist es mir bisher noch nicht gelungen, einen dramatischen Text oder ein Kurzdrama zu veröffentlichen. Bei Literaturwettbewerben habe ich das Manuskript unter Dramatische Texte eingereicht. Ich muss mich hier also mit einer Gegenüberstellung von klassischem Drama und modernem Drama (z.B. dem epischen Theater von Brecht, aus: “Anmerkungen zur Oper Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny” (1931), zitiert bei: Peter Szondi, Theorie des modernen Dramas, Frf. a. M., 1964,S.116) begnügen:
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Dramatische Form des Theaters
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Epische Form des Theaters
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Die Bühne “verkörpert” einen Vorgang
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sie erzählt ihn
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verwickelt den Zuschauer in eine Aktion und
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macht ihn zum Betrachter, aber
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verbraucht seine Aktivität
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weckt seine Aktivitäten
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ermöglicht ihm Gefühle
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erzwingt von ihm Entscheidungen
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vermittelt ihm Erlebnisse
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vermittelt ihm Kenntnisse
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der Zuschauer wird in eine Handlung hinein versetzt
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er wird ihr gegenübergesetzt
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es wird mit Suggestion gearbeitet
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es wird mit Argumenten gearbeitet
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die Empfindungen werden konserviert
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bis zu Erkentnissen getrieben
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der Mensch wird als bekannt vorausgesetzt
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der Mensch ist Gegenstand der Untersuchung
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der unveränderliche Mensch
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der veränderliche und verändernde Mensch
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Spannung auf den Ausgang
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Spannung auf den Gang
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eine Szene für die andere
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jede Szene für sich
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die Geschehnisse verlaufen linear
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in Kurven
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natura non facit saltus
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facit saltus
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die Welt, wie sie ist
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die Welt, wie sie wird
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was der Mensch soll
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was der Mensch muss
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seine Triebe
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seine Beweggründe
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das Denken bestimmt das Sein
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das gesellschaftliches Sein bestimmt das Denken
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Der Vergleich hinkt natürlich. Es fällt dennoch unschwer auf, wie weit danach Politik als besondere Form von Theater heute ist (siehe die dramatische Form). Nur die Zeile über das Denken (hier wohl mehr instinkthaft auf den Versuch, es am eigenen Nutzen auszurichten?), muss man ggf. anpassen.
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